Zwei arbeitsreiche Wochen liegen hinter uns und es ist gut, einen Moment innezuhalten und darĂĽber nachzudenken, was wir alles unternommen haben. In den letzten anderthalb Wochen haben die Praktikanten mit einigen der bekanntesten BTMU-Mitarbeiter aus dem In- und Ausland geprobt, mit den Erstsemestern zusammengearbeitet und am Young American Musical teilgenommen, das vor ĂĽber 300 Zuschauern aufgefĂĽhrt wurde. Ja, es wurde nicht zu viel herumgelungert.
Vor etwa anderthalb Wochen wurden sowohl die ausländischen als auch die lokalen Gewinner des President Award der Mitsubishi UFJ Financial Group nach Tokio gebracht. Die Preisträger kamen nicht nur nach Japan, um diese prestigeträchtige Auszeichnung entgegenzunehmen, sondern nahmen auch an einem Workshop teil, in dem erörtert wurde, wie man die neue Unternehmensvision von MUFG effektiv umsetzen und ein besseres globales Netzwerk schaffen kann. Die sechs Praktikanten hatten das Glück, an diesem Workshop teilzunehmen und mit einigen der besten Banker von MUFG zusammenzuarbeiten. Das fand ich ziemlich cool und war eine tolle Erfahrung. Am Ende des Workshops präsentierten die Banker ihre Ergebnisse und die Schlussfolgerungen, die sie daraus gezogen hatten. Es war großartig, die Sichtweise einiger der angesehensten Mitarbeiter des Unternehmens zu hören. Am Ende ihrer Präsentation ließ unser Betreuer alle Praktikanten einzeln aufstehen und ebenfalls eine kurze Rede halten. Da ich nicht oft in der Öffentlichkeit spreche, war ich ziemlich nervös. Hinzu kam, dass wir vor einem Raum präsentierten, der mit einigen der wohl angesehensten Banker der Welt gefüllt war. Igitt. Ich fand jedoch, dass die Präsentationen von allen sehr gut waren und keinerlei Nervosität aufkommen ließen. Sehr gut.
In der folgenden Woche hatten wir zwei Präsentationen sehr unterschiedlicher Art. Wir hielten eine Präsentation, in der wir die Unterschiede zwischen dem Geschäftsbankwesen in Japan und Amerika darstellten. Nachdem wir uns von einigen unserer neuen Freunde verabschiedet hatten, gingen einige von uns nach Shinjuku, wo wir ein Shabu-Shabu-Restaurant fanden, in dem man alles essen konnte. Shabu-Shabu ist eine japanische Variante des Eintopfs. Man bekommt einen riesigen Topf mit kochendem Wasser, in dem sich Teller mit dünn geschnittenem Fleisch und einer Auswahl an Gemüse befinden. Man legt die verschiedenen Speisen in den Topf und es kocht recht schnell. Das ist in Japan ein typisches Winteressen, aber wir haben es uns trotzdem gegönnt. Zu sagen, dass es gut war, würde dieser Mahlzeit nicht gerecht werden. Es war Köstlich. So schmackhaft und so lecker. Ich will mehr. Das war der Abschluss einer aufregenden Woche und ich freue mich schon auf die kommenden Wochen!



