Entschuldigung für die späten Updates, Leute. Technische Schwierigkeiten. Seit meinem letzten Update war ich im Begriff, meine Reise nach Europa anzutreten. Jetzt bin ich in Berlin und lebe als Arbeiter in der Stadt. Die ersten paar Tage hier waren, gelinde gesagt, sehr interessant. Ich bin mit Air Berlin geflogen und hatte schreiende Babys auf beiden Seiten von mir. Aber sie hatten auch erst vor kurzem ein wirklich gutes Inflight-Entertainment auf meinem Flug installiert. Nach 9,5 Stunden landete ich dann auf deutschem Boden.
Ich kam an einem sehr nebligen/regnerischen Morgen in Berlin an. Ich war gelandet und so benommen vom Flug, dass ich nicht bemerkte, dass mein Gepäck etwa 10 Mal durch die Gepäckausgabe ging, bevor ich merkte, dass es meins war... und das einzige Gepäckstück, das noch da war. Die Einreise war ein Kinderspiel. Sie sagten nur hallo und fragten mich, woher ich komme. Der Flughafen hatte keine Deutsche Bank, also empfehle ich jedem, sein Geld vorher mitzubringen, wenn er ein Konto bei der Bank of America hat und sich auf diese Partnerschaft verlässt.
Nachdem ich mit meinen Mitpraktikanten gesprochen habe, haben die Taxifahrer anscheinend alle unterschiedliche Preise fĂĽr die Fahrt vom Flughafen zum selben Ort verlangt... zwischen 15 und 35 Euro. Das Hotel, in dem wir untergebracht sind, heiĂźt Sylter Hof. Es ist eigentlich ganz nett, abgesehen von den Kissen... die Zimmer sind interessant eingerichtet und schon bald lernte ich die anderen Praktikanten kennen, die alle sehr freundlich und aufgeschlossen sind und sich genauso freuen, hier zu sein wie ich.
Es dauerte nicht lange und ich hatte meinen ersten Tag bei Fotofeliz. Die Tage davor war ich sehr aufgeregt. Am Tag zuvor hatten wir einen Intrax Workshop, um unsere "Global Training Skills" zu festigen. Julia, unsere Koordinatorin vor Ort, war diejenige, die uns die Vorträge hielt. Sie arbeitet für Intrax und ist eine wirklich hilfreiche Ressource für uns, die wir im Ausland sind. Außerdem ist sie eine der nettesten Menschen, die ich bisher in Berlin kennengelernt habe. Ich muss sagen, dass ich mit einigen Leuten hier "Kulturkonflikte" hatte, besonders mit denen, die im Transportwesen arbeiten. Neulich wollte ich meine Monatskarte für den Bus abholen, und der Typ war wirklich unhöflich zu mir und hat mich kaum angeschaut, weil er zu sehr mit seinen Rubbellosen beschäftigt war.
Aber mein erster Tag bei Fotofeliz war eigentlich ganz entspannt. Alle meine Kollegen sind super freundlich und machen viel mehr SpaĂź, als ich am ersten Tag dachte. Mein Chef, Patrick, scheint ein sehr intelligenter Mann zu sein, und ich bin froh, dass ich in diesem Sommer jemanden wie ihn habe, von dem ich lernen kann. Ich habe das GefĂĽhl, dass ich eine Menge lernen werde. Und das Beste ist, dass ich meinen eigenen Schreibtisch habe :) Ziemlich bald danach sind wir nach Hamburg gefahren...also bleibt dran.



